die langen Abende…
…verbringen wir z.Z. als “Bauer” in Farmville. Auch dort mit Schafen und Schnee. Der Weihnachtsbaum ist schöner als im wirklichen Leben und das obligatorische schwarze Schaf fehlt mir in meiner Herde zu Hause auch
vom Alltag eines Moorschnucken Schafhalters
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…verbringen wir z.Z. als “Bauer” in Farmville. Auch dort mit Schafen und Schnee. Der Weihnachtsbaum ist schöner als im wirklichen Leben und das obligatorische schwarze Schaf fehlt mir in meiner Herde zu Hause auch
…zeigte das Thermometer gestern an, als ich die Runde zu den Schafen startete. Schnee lag kaum welcher. Großteils war es einfach grün, dafür betonharter Boden. Eines der Stromgeräte hat (aufgrund der Kälte?) den Geist aufgegeben.
Das tägliche “heißes Wasser schleppen” hat nun begonnen. Trotzdem friert die Tränke schneller zu, als ich mit den Kanistern wieder komme. Dank der Kartoffeln ist die Wasseraufnahme aber gering. Aufgrund der Kälte habe ich die Rüpenschnitzel diesmal eingeweicht und die dampfende Pampe mit den Kartoffeln verfüttert. Eine Kombination die nicht unbedingt lecker aussah aber ebenfalls sehr gut ankam.
Die “Herren der Schöpfung” dagegen lehnen jegliche zusätzliche Fütterung kategorisch ab. Sie begnügen sich mit dem immer spärlicher werdenden Grün und ein wenig Heu. Wir werden sehen, ob das für Ostern so ausreicht
Die Hunde sind z.Z. vollkommen arbeitslos. Die Schafe sollen bei diesen Temperaturen die zugefütterte Energie nicht “verschwenden”. Ihre “Auslastung” finden die beiden momentan in rennen und springen während der Spaziergänge, reichlichem auf der Couch rumlungern und um Brezeln betteln und schlafen, schlafen, schlafen
Die Winterfütterung hat nun auch bei uns begonnen. Letzte Woche schon haben wir die erste “große” Lieferung feinsten zweiten Schnitt und Stroh bekommen, während die Schafe noch die letzten grünen Grashalme auf der Weide suchten. Diese Woche nun ist die Heufütterung im vollen Gange. Noch stabeln sich die Rundballen bis unters Dach des Unterstandes. Aber sie nehmen bereits ab…
Gleichzeitig habe ich es nun endlich geschafft, den Wintervorrat an Futterkartoffeln zu holen. Erstmalig werden die Muttern mit Kartoffeln zugefüttert. Anfänglicher Skepsis ist nun pure Begeisterung gewichen. Mir gefällt es ebenfalls. Der hohe Wassergehalt der Kartoffeln (vor allem gegenüber den letzjährig verfütterten Zuckerrübenpellets) wird mir manchen geschleppten Liter Wasser ersparen, hoffe ich. Der kleine Ifor ist nun also auch fast bis oben hin voll ![]()
Die Böckchen haben neue “Nachbarn” bekommen. Der Hüteschäfer ist nun auch da und weidet die Wiesen hinter unserer Weide ab. Ein schönes Bild und ein harter Job, nur vom zuschauen friert es mich schon
| 20. Dezember 2009 |
Was für die gute Sache tun und Spaß haben….
Leider machte uns das Wetter (oder besser die eintretenden Wetterwarnungen!) einen Strich durch die Rechnung. Beide Trials wurden abgesagt.
Janes Klasse 2 Debut wird nun also bis nächstes Jahr warten.
Noch sehr frisch ist mir das tolle Trial bei Andrea und Freddy in Erinnerung. Um so begeisterter war ich, als ich erfuhr, auf diesem tollen Gelände würde es ein Seminar mit Alun Jones geben!
Und so waren wir von Freitag bis Sonntag in Ehingen-Kirchen, um den “welsh way of shedding” etwas zu verinnerlichen ![]()
Jane durfte jeweils zu Beginn einen Parcour auf diesem tollen, großen Hang laufen *soifz* und dann ging es ans shedden. Unsere Probleme zeigten sich deutlich. “shedding is not a race” meinte Alun dazu. Also waren wir drei Tage damit beschäftigt, Schafe zur Ruhe kommen zu lassen im Ring, ruhig eine Lücke zu bilden, den Schafen nochmals etwas Zeit zu lassen und dann Jane ruhig in die vorbereitete Lücke kommen zu lassen. Das klappt am Schluß auch ganz gut. An der “Anfängerunsicherheit” und meinem Nervenkostüm werde ich aber auch weiterhin arbeiten müssen. ![]()
Hochinteressant für mich waren die vielen unterschiedlichen Handler, Hunde und die verschiedenen Trainingsansätze. Alun erklärte nach jedem Durchgang allen mittels einer Tafel die Problematik, den Trainingsansatz und wie die weitere Schritten in der nahen Zukunft aussehen können. Viele gute Junghunde waren auf diesem Seminar zu sehen und die Trainingsansätze für diese “Teenies” zu beobachten und erklärt zu bekommen waren für mich ebenfalls sehr, sehr interessant und aufschlußreich.
Dieses Seminar war unglaublich gut organisiert, an alles war gedacht. Neben diesem grandiosen Trainer war das immer vorhandene reichliche Angebot an Snacks und Kuchen, heißen Getränken und das mit viel Liebe lecker vorbereitete Essen ein Highlight. Da blieb wirklich kein Wunsch offen! Von Andreas & Freddys Organisation und Gastgeberqualitäten bin ich auch diesmal wieder vollauf begeistert.
Die abendlichen Runden im “Fuchs” werden mir noch lange in Erinnerung bleiben. So vieles gab es zu lachen, denn die Teilnehmerrunde war großteils ausgesprochen homogen. Andreas und Aluns Humor ergänzten sich fabelhaft, trotzdem kamen die interessanten Gespräche über Border Collies, Zucht, Trials und Handling nicht zu kurz. Für mich “Neuling” immer wieder höchst interessant und spannend.
Bilder gibt es dann auch bald.