Seminar mit Anita Hermes
| 13. Dezember 2008 | bis | 14. Dezember 2008 |
Am 13. und 14. Dezember fand in Grebenau ein Seminar mit Anita Hermes statt. Lange hatte ich überlegt, ob ich nur Jane mitnehme. Letztendlich packte ich dann kurzfristig Erin auch mit ein. Es ist nie zu spät etwas dazu zu lernen.
Der Samstag Morgen fing gleich chaotisch an. Ich hatte prompt verschlafen. Schnell die Hunde ins Auto, den Kaffee in die Thermoskanne und los ging es. Zum Glück konnte ich die verlorene Zeit “rausfahren” und kam pünktlich auf der Wiese an.
In Grebenau selbst war es um einiges kälter als bei uns. Zum Aufwärmen hatten wir aber einen gut beheizten Wohnwagen und meine Aigle Iso Parcour konnten sich bei ihrem ersten Härtetest bewähren.
Nun aber zum Training:
Erin hatte ich vor längerer Zeit auf Anitas Trainingsmethode umgestellt. Mit Jane hatte ich gleich so begonnen, das der Hund von mir wegflankiert und nicht über mich “rausgedrückt” wird.
Ich wollte Janes Ausbildungsstand überprüfen lassen und gemachte Fehler korrigieren. Außerdem hatten wir in den letzten zwei Monaten ja hauptsächlich daran gearbeitet, Jane ihre Freude an der Arbeit zu lassen. Nun sollte endlich etwas mehr Struktur rein kommen.
Leider machte mir Jane da einen Strich durch die Rechnung. Sie war kaum bereit mitzuarbeiten, blieb einfach liegen. Wurde ich etwas fordernder kam sie zu mir angeschlichen. Mit Flitzeskudden hatte sie dagegen ihren Spaß. Leider waren die für mich nicht handelbar. Dazu bin ich zu langsam und gedanklich nicht flexibel genug.
Zum Glück fanden wir dann sonntags noch eine Gruppe, die Jane zusagte. Anita hielt sich dann auch gut im Hintergrund und rief mir von weitem Anweisungen zu. So konnten wir dann doch noch eine Übungseinheit kontrolliert und mit Struktur absolvieren.
Bei Erin dagegen ging es um Feinschliff in den Bewegungen und um die Problematik, das sie bei kniffeligen Situationen, wie am Pferch, nicht punktgenau zu stoppen ist. Das liegt u.a. an ihrer natürlichen Art sich abzulegen und ihre Pfoten zu sortieren. Sie gewinnt dabei immer an Boden. Für die Schnucken zuhause absolut ungünstig. Für die Pfercharbeit habe ich eine etwas ungewöhnliche Idee mit nach Hause genommen, die wir probieren werden.
Beim Feinschliff, Kommandos für Kleinstflanken mit kurzem Stopp und weitertreiben, konnte mich Erin wieder einmal verplüffen. Sie hat diese Umstellung bzw. neue Aufgabe sofort angenommen und umgesetzt und fand es Klasse! Auch einen Outrun, nahe an ihrer Sicherheitsgrenze lies ich sie laufen. Klasse hat sie das gemacht!
Mit vielen neuen Idee im Kopf fuhr ich Sonntag heim. Anita gibt mir immer sehr viele Gedankenanstösse, hat oft unkonventionelle Lösungsansätze und -vorschläge, die mich immer wieder voran bringen beim Training.

beim click auf das Bild öffnet sich das Picasa Webalbum vom Seminar





Donnerstag, 18. Dezember 2008 um 17:32
[...] Jane hatte ich vom Seminar einige Hausaufgaben mit heim genommen. Die letzten Tage gingen meine Gedanken oft darum, warum Jane [...]