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Richtige Arbeit…
…gab es gestern bei Markus Waldmann. Beim Telefonat hies es: “Training gibt es keines, aber richtige Arbeit!”
Um 18.00 Uhr trafen wir uns. Vier Leute, fünf Hunde, 250 Schafe incl. Lämmer. Die Treibstrecke war mit knapp 300m kurz, aber hatte es in sich. Von der großen Kleewiese ging es einen schmalen, 3m breiten Spazierweg entlang. Links und rechts von Büschen gesäumt und daher wie ein Schlauch, am Hundeplatz vorbei. Zusätzlich mußten die Schafe am Grillplatz und einer kleinen Wiese vorbei gelotst werden.
Die Arbeit war wie für Erin gemacht. Endlich nicht weit laufen müssen, sondern “dran an den Schafen”. Ihr Hang ohne viel Federlesen Schafe vorwärts zu drücken und renitenden Schafen keinen Schritt Boden zu geben, waren hier Gold wert.
Jane widmete sich mit Vorliebe den kleinen Lämmern und bugsierte die teilweise kopflosen kleinen Dinger immer wieder vorsichtig zur Herde zurück. Oder sie hängte sich an Beas Ginger und “half” ihr ein bisschen ![]()
Beide Hunde, zu meiner Freude, brauchten so gut wie keine Kommandos für ihre Arbeit. Hatte ich, und die anderen, doch genug zu tun, damit, den Überblick über die vielen, vielen Schafe zu behalten.
Für mich war es eine unglaubliche Erfahrung! Richtig harte Schäferarbeit für meine Hunde! So sehr mich Erins Art beim Trialtraining manchmal nervt: Hier konnte ich sehen, welche Vorteile sie bieten.
Fotos werde ich auf einem der nächsten Umzüge machen
Schluß mit dem Müßiggang
Die faulen Tage für die Hunde sind (fast) vorbei. Samstag durfte Jane den ganzen Trupp, nebst Lämmern in den Unterstand manövrieren, damit wir alle entwurmen und gegen Außenparasiten behandeln konnten. Danach war im strömenden Regen erstmal freischneiden und Netze stecken dran.
Gegen 17.00 Uhr haben wir kurzentschlossen entschieden, die Schafe umzutreiben. Also die Hunde daheim geholt und los ging es. Jane sammelte die Ladys sehr ruhig und lies ihnen Zeit und Raum um sich in die gewünschte Richtung zu bewegen. Die meisten der Muttern liefen auch wirklich brav und die Lämmer erstaunlicherweise auch. Nur zwei mit sehr jungen Lämmern, schauten sich immer wieder nach dem Hund um bzw. Mändy mit ihren gerade eine Woche alten Lämmern versuchte sich hin und wieder abzusetzen. Aber auch sie konnte mit Geduld davon überzeugt werden, die gerade 200m Luftlinie doch zu gehen.
Jane bestand ihren ersten Umtrieb mit Bravour. Sie ist ein toller, kleiner “Muttern-mit-Lämmer-umtreib-Hund” ![]()
Dem ein oder anderen Auto mussten wir dann doch ausweichen, obwohl wir davon ausgingen, Samstag spät Nachmittag im strömenden Regen ist doch kein Mensch unterwegs. Wir waren jedenfalls heilfroh, die Strecke bewältigt zu haben. Nur für Jane war das ganze wieder viel zu kurz
Muttern und vor allem die Lämmer stehen nun bis zum Bauch im Grünen und haben die nächsten Wochen eine ganze Menge an Grünfutter zu bewältigen. Und nebenan blühen schon die Kirschbäume!






























