Der Schnee heute brachte Interessantes zu Tage. Bis heute Mittag schneite es eine wunderschöne Schneedecke von ca. 10cm. Als ich dann heute abend zu den Schafen kam, konnte man sehen, wo die so rumlaufen den halben Tag oder besser ausgedrückt, wohin sie sich nicht bewegen. Sie laufen weniger als ich vermute. Ein kleiner Trampelpfad führte ca. 20m weg vom Unterstand und einen Meter daneben ein weiterer Trampelpfad wieder hin zum Unterstand. Vor dem Unterstand ebenfalls in einem Abstand von max. 20m Spuren. Die Mutterschafe bewegen sich kaum und wenn, dann nicht weit weg von Stroh, Heu und Kraftfutter.
Bei den Böckchen dagegen sieht es aus wie auf der Kartbahn. Die kleinen Gesellen tappern immer schön zusammen über die Wiese. Kreuz und quer und in Schleifen und nutzen die gesamte Weide dabei aus
…zum laufen heute bei den Schafen.
Gestern Tauwetter und heute wieder eisig. Die dünne Schneeschicht ist nun von einem eisigen Überzug bedeckt. Läuft sich wie auf Eischnee.
Den Schafen scheint das unangenehm zu sein. Sie brechen sofort durch auf dieser Schicht. Ich denke, die Eisschicht schmerzt am Kronsaum. Daher heute kein freudiges “oh, der schwarze Futtereimer mit den zwei Beinen am Henkel kommt”- Gerenne
sondern abwarten am Unterstand. Auch gut.
Den Böckchen geht es ähnlich. Die sonst so lauffreudigen Burschen bleiben lieber gleich vor der Heuraufe stehen, um das “Tagesaktuellste” rauszuzupfen.
Auch Erin und Jane haben keine rechte Freude am Spaziergang. Jane – das kleine Leichtgewicht – bricht allzuoft auch nicht gleich durch, sondern rutscht erstmal auf der Eisschicht. Unsere Touren draußen begrenzen wir daher heute einfach auf das Nötigste.
simsa,
14.12.2009, 01:33 | Abgelegt unter: Schafe, tägliches | RSS 2.0 | TB | Tags: Böckchen, Futterkartoffeln, Heu, Hüteschäfer, Kartoffeln, Muttern, Schwarzköpfe, Stroh, zweiter Schnitt | Keine Kommentare
…sind zur Zeit die “Trainingsböckchen”.
Ein Anruf zu später Stunde: “…da laufen Schafe auf der Straße rum…”. Also den Hunden die Leuchthalsbänder angezogen, rein ins Auto und los ging es. An der Weide angekommen, war unverkennbar zu sehen, das jemand das Tor der Weide geöffnet hatte und es sperrangelweit offen stehen lies. Drei der fünf Böckchen verkrochen sich in der letzten Ecke des, als Unterstand dienenden, Hängers. Einer davon mit einer riesigen, kahlen Stelle am Rücken und deutlich sichtbaren Bissverletzungen
An einigen Stellen lagen zudem deutlich sichtbar Wollfetzen herum, der Hund muß die Tiere also mehrmals zu fassen bekommen haben.
Die beiden anderen Böckchen waren glücklicherweise schnell gefunden. Vollkommem panisch standen sie auf den Heuwiesen, zum Glück weit entfernt von jeglichen Straßen. Mit Jane auf Riesenabstand und größtenteils einfach nur von mir geleitet, waren die beiden froh, wieder zu ihren Kumpels zu kommen.
Nun ist die Weide innen nochmals von Netzen abgesichert und somit doppelt unter Strom.
Frei nach den Beatles (ich weiß, die singen es genau andersrum
) habe ich heute einige Böckchen in einen neuen Wirkungskreis verabschiedet. Benno wird seine “Pflichten” zukünftig im Hessischen verrichten und Bernd ist zusammen mit Schwester Berni ins Saarland umgezogen.
Der Rest der Bockgruppe durfte heute beim 1. Gut Neumühle Tag mitwirken