ist unser “vierbeiniger Anteil” daheim angestiegen. Statt zwei bevölkern z.Z. fünf Hunde unser Haus.
Die Urlaubshunde Fly, Snoop und Rob werden die nächsten Wochen mit uns verbringen und ich werde versuchen mal das ein oder andere Foto zu machen, wenn ich die Rasselbande gehandelt bekomme habe es geschafft, die ersten Fotos zu machen. Glücklicherweise müssen auch kleine Welpchen mal schlafen


Was macht man am längsten Tag des Jahres? Man koppelt abends die Schafe um! 
Die kleine Gruppe hat sich die letzte Woche alle Mühe gegeben ein verwildertes, zukünftiges Baugrundstück von seinem Aufwuchs, Brombeeren und Birkensetzlingen zu befreien. Gut ist ihnen das gelungen und deshalb durften sie heute wieder auf den halben Hektar umziehen.
Der ist zwar frisch gemulcht aber es gibt mehr als genug Stellen, wo der riesige Mulchaufsatz des Bauern nicht hingekommen ist. Die große Fläche animierte die Schafe auch gleich zu wildem rennen und hüpfen und der Unterstand wurde gleich erkundet. Außerdem gibt es nun endlich die Möglichkeit einiges auf dieser und den frisch gemähten, riesigen Heuwiesen dahinter zu trainieren.
Apropos Training: wir haben ja vom Seminar “homework” mitgebracht. Hauptziel ist “steady” (langsam). Bei der großen Gruppe funktioniert das nicht so recht und Jane hat eigentlich Recht. Bei fast vierzig Tieren muß man schon ein bisschen dicke Arme zeigen um sie zu bewegen 
Die kleine Gruppe heute zeigte aber, das es doch ab und an besser ist, es langsamer anzugehen. Jane sollte mir beim einpferchen helfen, lief schön hinter die Schafe, ein “get up” Jane hopfte hoch und “zisch” weg waren die Schafe. Mir fiel unser Kommando wieder ein. Also sagte ich zu Jane “steady” und auf einmal schaffte sie es, langsam aufzustehen und die Schafe sehr ruhig und gefühlvoll in den Pferch zu delegieren.
Ich habe das dann noch einige Male auf der großen Fläche abgefragt, nachdem die Schafe aus dem Auto gehopft waren. Ich glaube, es sitzt nun zu über 90% bei Jane, das “steady”. Danke ihr Flitzeschafe!
simsa,
21.06.2009, 23:52 | Abgelegt unter: Border Collie, Schafe, tägliches | RSS 2.0 | TB | Tags: Border Collie, hüten, Jane, outrun, Schaf, Schafe, Training, Unterstand, Weide | Keine Kommentare
Gestern auf der Weide steht alles im Schatten unter den Büschen und Bäumen. Nur “Frau Antje” liegt in der prallen Sonne und macht keine Anstalten sich zu bewegen, als ich komme.
Also schickte ich Jane kurz auf die Flanke. Glücklicherweise stand die ganze Gruppen incl. “Frau Antje” augenblicklich zusammen. Jane hatte nur “vergessen” wie man eine korrekte Flanke läuft und so trieb sie sie mal eben über die Graben auf die andere Seite der Wiese.
Kein Problem, dann darf sie die Schafe halt vorsichtig die 100m treiben und ich habe so die Möglichkeit endlich mal “Hausaufgaben” zu machen und mit Jane quertreiben zu üben.
Am Ende des abgesteckten Teiles lasse ich die ganze Prozedur umdrehen und Jane nochmal die 100m laufen. Um die Schafe über den Graben zurück zu bekommen, darf Erin dann helfen. Mit “Schritt für Schritt” Kommandos arbeiten die Hunde die unwilligen Ladys über den Graben zurück.
Das reicht dann auch fürs Erste als kleines Training(chen)
simsa,
26.04.2009, 10:22 | Abgelegt unter: Border Collie, Schafe, tägliches | RSS 2.0 | TB | Tags: Border Collie, Erin, Flanken, flankieren, hüten, Jane, Mutter, Muttern, Training, treiben | Keine Kommentare
…gab es gestern bei Markus Waldmann. Beim Telefonat hies es: “Training gibt es keines, aber richtige Arbeit!”
Um 18.00 Uhr trafen wir uns. Vier Leute, fünf Hunde, 250 Schafe incl. Lämmer. Die Treibstrecke war mit knapp 300m kurz, aber hatte es in sich. Von der großen Kleewiese ging es einen schmalen, 3m breiten Spazierweg entlang. Links und rechts von Büschen gesäumt und daher wie ein Schlauch, am Hundeplatz vorbei. Zusätzlich mußten die Schafe am Grillplatz und einer kleinen Wiese vorbei gelotst werden.
Die Arbeit war wie für Erin gemacht. Endlich nicht weit laufen müssen, sondern “dran an den Schafen”. Ihr Hang ohne viel Federlesen Schafe vorwärts zu drücken und renitenden Schafen keinen Schritt Boden zu geben, waren hier Gold wert.
Jane widmete sich mit Vorliebe den kleinen Lämmern und bugsierte die teilweise kopflosen kleinen Dinger immer wieder vorsichtig zur Herde zurück. Oder sie hängte sich an Beas Ginger und “half” ihr ein bisschen 
Beide Hunde, zu meiner Freude, brauchten so gut wie keine Kommandos für ihre Arbeit. Hatte ich, und die anderen, doch genug zu tun, damit, den Überblick über die vielen, vielen Schafe zu behalten.
Für mich war es eine unglaubliche Erfahrung! Richtig harte Schäferarbeit für meine Hunde! So sehr mich Erins Art beim Trialtraining manchmal nervt: Hier konnte ich sehen, welche Vorteile sie bieten.
Fotos werde ich auf einem der nächsten Umzüge machen
simsa,
22.04.2009, 14:35 | Abgelegt unter: Border Collie, Schafe, außer der Reihe, tägliches | RSS 2.0 | TB | Tags: Bilder, Border Collie, Erin, Jane, Lämmer, umtreiben | Keine Kommentare