nicht enden wollender Enthusiasmus
Ganz zu anfangs sagte ich über diesen kleinen Hund einmal, sie würde lieber tot umfallen als aufhören zu arbeiten. Wie Recht ich doch damit hatte, denn Klein-Jane ist kaum zu bremsen!
Aber von vorn. Die ganze Zeit sind wir sozusagen in Schleifen und Achten über die Wiese gelaufen. Janes Hang zum Druckpunkt ist ausgeprägt und so glich sie meine Abweichungen vorhersagbar wie ein Uhrwerk aus. Ihre Flanken unterlegte ich einfach nur mit den Kommandos.
Nun gehen wir gerade einen Schritt weiter. Liegen bleiben bis das Kommando kommt, um wieder schnell zum Druckpunkt zu flitzen
Jane hat das eigentlich schon ganz gut begriffen. Nur ab und an muß ich sie bremsen. Das ganze Training macht der kleinen Flitzpiepe nun soviel Spaß (schließlich bekommt man ja nicht mehr geschimpft
), das das “that´ll do” (also: das wars, wir hören jetzt auf, Feierabend) irgendwie für Jane nicht das gleich bedeutet, wie ich es meine.
Die kleine Maus kommt zwar brav, da ich das Kommando ja auch nutze um sie zu rufen und wieder loszuschicken. Merkt sie aber, das wir nun tatsächlich aufhören wollen, macht sie auf dem Absatz kehrt und bringt “grad nochmal schnell” die Schafe. Dabei geht der Eifer so mit ihr durch, das sie ihre Flanken auf einmal bis zum Schluß läuft oder die Schafe “mal eben” aus einem Eck holt, obwohl sie zwischen den Schafen und dem Zaun kaum durchpasst. Schimpfen kann ich nicht, weil ihre Aktionen jedesmal grandios sind. Loben ist kontraproduktiv aber ich kann es mir nicht verkneifen.
Also bekommt die kleine Kackpratze ein “bist ein guuutes Mädchen” und ich trage sie wieder einmal von der Wiese
Erin durfte heute wieder einmal shetten und ich hab festgestellt, das haben wir schon lange nicht mehr gemacht. Uns fehlt die Übung. Nun wissen wir was zu trainieren ist. Den Outrun über meine kleine, ihr wohlbekannte, Wiese läuft sie zielsicher und perfekt. Beim Turn war sie dann übereifrig, dafür war der Rest bis zum einpferchen, wie an der Schnur gezogen. Wenn ich diese Übungen nicht übertreibe ist dieser Hund mit Begeisterung dabei. Ihre “Vorlaufzeit” für mein “lie down” Kommando weiß ich nun zu nehmen. Vorausplanung ist das Zauberwort. Einen punktgenau sich legenden Hund werde ich mit ihr wohl nie bekommen.
Das sie ihr Handwerk allerdings versteht hat sie mir nun wieder am Dienstag gezeigt, als sie einem Rhönbock “erklärte” das man bei Junghunden zwar mal gucken und testen kann, aber bei Erin wird gelaufen. ![]()









