Es geht langsam auf den Herbst zu und es wird Zeit die Winterweide vorzubereiten.
Also ist ausmisten des Unterstandes angesagt. Vorher darf die Stihl ihre Leistung erstmal bei den Brombeeren unter Beweis stellen. Schnell haben wir eine große Schneise hineingeschnitten.
Erin und Jane dürfen mir beim Arbeiten zuschauen, nach Mäusen suchen und sich im Stroh und Mist rumwälzen. Zwischendurch bevorzugen es beide im Schatten ein Nickerchen zu halten. 
Nachdem ich die “gefühlten 100m³” Stroh und Mist aus dem Unterstand geschaufelt habe, reicht es mir auch.
Auskehren und Desinfizieren werden wir im Laufe der nächsten Woche, bevor wir uns an die frische Einstreu machen. Dann ist alles vorbereitet für die Muttern mit ihren dicken Bäuchen bzw. für die Zeit mit den frischgeborenen Lämmern im zeitigen nächsten Jahr.
Lange hab ich drüber nachgedacht und noch länger hab ich dran gespart. Der Zuschlag für die Pacht der Renaturierungsflächen im Nachbarort und die damit verbundenen “Buscharbeiten” waren schließlich ausschlaggebend. Mit Sense kann ich auf meinen grünen Weideflächen wunderbar nachschneiden, mit dem “Chinesen” genauso, nur lauter und lebensgefährlicher. Was mir fehlte war ein Freischneider, der leicht bedienbar und stark genug ist um mit mannshohen Brennesseln, Buschwerk und Brombeeren klar zu kommen.
Gesagt getan. Ich kaufte die Stihl am Donnerstag. Beim bezahlen trieb es mir nochmal kurz die Tränen in die Augen. Die trockneten am Freitag allerdings schnell, als ich die Flächen für die Netze freischnitt. Wie durch warme Butter glitt das Messer durch uralte Diestelbestände, Goldruten und Holunderbüsche 
Ruck-zuck war ich (leider) fertig und irgendwie freue ich mich drauf, wenn die Schafe auf der Fläche was stehen lassen
Nach der Arbeit kommt das Training. Erin sortiert mit mir den “netten Trupp” aus der Gruppe der Muttern mit den Lämmern aus und wir gehen mit ihnen auf den bereits abgeweideten Bereich.
Ich hole Jane aus dem Auto und wir trainieren treiben der Schafe (mit mir im Rücken) und Schafe nachtreiben.
Wie so oft, bin ich von den Reaktionen der kleinen Maus auf die Schafe begeistert. Dieser kleine Hund versteht es ruhig und konzentriert zu arbeiten und diese Art hat etwas “beruhigendes” für meine Schafe.
admin,
5.05.2008, 20:40 | Abgelegt unter: Border Collie, tägliches | RSS 2.0 | TB | Tags: Border Collie, Freischneider, Hund, hüten, Moorschnucke, Schaf, Schafe, Schafhaltung, Training | Keine Kommentare
Nach dem Stress im Büro gehts direkt zu den Määädels. Die Überlegung erst heim, umziehen ist schnell verworfen. Kleinigkeiten lassen sich auch im weißen Büroblüschen erledigen. 
Die Grenze zum Nachbarn, respektive die Litze muß freigeschnitten werden. Hoher Bewuchs zieht den Akku leer. Also nehme ich “den Chinesen”, wie ich liebevoll-verzweifelt zu meinem bei ebay ersteigerten Billig-Freischneider sage, und los gehts. Keine halbe Stunde und die unterste Litze ist wieder erkennbar. Gleich noch einen Streifen für das Netz, welches die Bäume vor den Schnucken schützen soll geschnitten, fertig! Dafür klingeln mir die Ohren! 110dB ohne “Mickymaus” ist der Wahnsinn. Das passiert mir sicher nicht nochmal!
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Dafür kann sich das Ergebnis sehen lassen! Weiter gehts jetzt mit Training