Tag: Jane
einmal ist keinmal…
| 20. Februar 2010 | bis | 21. Februar 2010 |
…und so werden wir uns auch im Februar ins “Trialgetümmel” stürzen. “Zwangsweise” in Klasse 2. Einmal gestartet, verpflichtet.
Leider sind die Wetterbedingungen alles andere als ideal für Trials. Bei diesen Schneemassen werden die Schafe in Ruhe gelassen. So auch am geplanten Termin 6.2./7.2.2010.
Ein späterer Termin bei Freddy und Andrea hat sich aber gefunden.
Leider mußte auch dieser Termin wegen des vielen Schnees abgesagt werden. Nicht schlimm, “ersatzweise” habe ich mich auf einem Seminar als “Knipser” rumgetrieben.
keine Lust
…zum laufen heute bei den Schafen.
Gestern Tauwetter und heute wieder eisig. Die dünne Schneeschicht ist nun von einem eisigen Überzug bedeckt. Läuft sich wie auf Eischnee.
Den Schafen scheint das unangenehm zu sein. Sie brechen sofort durch auf dieser Schicht. Ich denke, die Eisschicht schmerzt am Kronsaum. Daher heute kein freudiges “oh, der schwarze Futtereimer mit den zwei Beinen am Henkel kommt”- Gerenne
sondern abwarten am Unterstand. Auch gut.
Den Böckchen geht es ähnlich. Die sonst so lauffreudigen Burschen bleiben lieber gleich vor der Heuraufe stehen, um das “Tagesaktuellste” rauszuzupfen.
Auch Erin und Jane haben keine rechte Freude am Spaziergang. Jane – das kleine Leichtgewicht – bricht allzuoft auch nicht gleich durch, sondern rutscht erstmal auf der Eisschicht. Unsere Touren draußen begrenzen wir daher heute einfach auf das Nötigste.
ups, i dit it…
| 16. Januar 2010 |
“behalt das renitende Schaf im Auge” oder “haben wir mit rechts ein Problem”?
Wenn ab morgens um sechs schon nix läuft wie geplant. Der Wecker der Tochter klingelt sich fast zu tode. Sie ist nämlich außerhäusig und hat ihn vergessen abzustellen. Also ist von Ausschlafen und dann gemütlich ab 12.30 Uhr trialen schon mal gestorben. Um sieben ist die Nacht vorbei. So bleibt dann allerdings viel Zeit für die Schafe. Die Böckchen werden heute erstmalig mit aufgeweichten Rübenschnitzeln “bestochen”. Wir werden sehen…
12.15 Uhr sind wir in Katzelnbogen angekommen, nicht ohne nach den ersten 80km festzustellen. Die Pfeife hängt daheim am Schrank! Sabine hilft aber aus, nur irgendwie war die Pfeife kaputt oder voll mit Spucke
Bei -4° C und Schnee stechen die blau-weißen Tore schön heraus. Das Feld ca. 2 ha ist eben, eingegrenzt vom Feldweg und einer Buschgruppe zur Straße hin. An der Frontseite endet das Dorf. Die Schafe sind eine Mischung aus Blackface und Heidschnucken. Was Fuchsschafiges glaubte ich noch zu entdecken
Die Schafe waren flott, wollten den Hund mit Abstand und am Besten im 1. Gang haben. Wußten aber auch ganz genau wo sie hinwollten, respektive in welche Richtung der Feierabend winkte
Der Outrun maß genau 140 “Sabine-Schritte”
Der Turn ging im Uhrzeigersinn, beim ersten Treibschenkel hatte oft wenigstens eines der Schafe Zug geh´n Ausgang oder dachte auch mal schnell um und es zog sie zurück zum Auslass. Beim ersten Durchgang war nach dem shedding das pferchen in einen Hänger angedacht.
unser erster Lauf:
Der Ausgang war rechts. Ich vermute daher, das die Schafe eher zum Ausgang zurück tendieren und schicke Jane rechts. Sie stoppt zu früh, ich geb ihr nochmal ´nen Stopfpfiff nach. Neee. Es sollte wie einer klingen. Es klang nach “Spucke durch Metall” (18 Punkte). Jane schiebt die Schafe also schräg an (5 Punkte), die nehmen auch gleich an Fahrt auf und es geht in einem Riesenbogen über den Fetch. Meilenweit vom Fetchtor weg. (5 Punkte)
Der Turn ist dafür nett. Beim ersten Treibschenkel zieht es die Schafe stetig nach links. Jane verzweifelt schier mit mir und meinen vielen, widersinnigen Kommandos ![]()
Vorm ersten Treibtor spaltet sich die Gruppe etwas. “die gehen gerade so durch” sieht es für mich aus. Direkt davor biegen zwei ab. Ich lasse Jane die drei verbleibenden durchs Tor schieben um wenigstens diese Punkte noch zu retten. Was eine Fehlentscheidung. Die zwei widdern ihre Chance und geben Vollgas, zurück zum Auslaß. Jane hat keine Chance und ich rufe sie ab um die drei verbleibenden Schafe abzuräumen. Zeitgleich hupt das Richterauto. Wir sind disqualifiziert.
Beim zweiten Lauf wurde nach dem Drive “stabilisieren” verlangt, danach einpferchen und der Shed wurde auf den Schluß verlegt.
2. Lauf
Da die Schafe nach dem Lift beständig versuchen nach links abzudriften, schicke ich Jane diesmal links. (19 Punkte). Der Lift ist schick (9 Punkte). Auf dem Fetch hört sie gut zu und arbeitet immer dieses eine, den Ton (und der klang deutlich nach Feierabend) angebende Schaf.
Der Drive mit viel Kommandos. Meine Aufregung lässt Jane kaum Raum für freies Arbeiten. Ich nutze den Hang der Schafe zum driften und korrigiere das meistens nur durch Flanken. Etwas stop and go mit deutlichem Zug. Ich wollte allerdings auf Nummer sicher gehen. Nach dem zweiten Treibtor nimmt Jane ein Kommando nicht, lässt sich aber gleich korrigieren und bringt sie schön gerade. (26 Punkte) Stabilisieren ist gut (10 Punkte) und danach “Hängertime”. Ich lasse der Ms. Feierabend Zeit sich den Hänger anzuschauen. Durch kurzes flankieren von Jane motivieren wir die graue Heidschnucke in der Truppe noch und rein gehen sie
(10 Punkte)
Beim shedden erwischt uns dann das “time”. Entweder das kleine renitende Schaf oder die Heidschnucke stellten sich extra. Beide zusammen mal zu probieren hatte ich in der Aufregung nicht auf dem Plan
Verblieben 91 Punkte.
Fazit: Unser zweiter Lauf hat mir gezeigt, das es richtig war, die “Herausforderung Klasse 2″ anzunehmen. Nun gilt es auch in dieser Klasse “üben, üben, üben” und Erfahrungen sammeln und “shedden in weniger als 30 Minuten, wenns geht”
knackige -12°C
…zeigte das Thermometer gestern an, als ich die Runde zu den Schafen startete. Schnee lag kaum welcher. Großteils war es einfach grün, dafür betonharter Boden. Eines der Stromgeräte hat (aufgrund der Kälte?) den Geist aufgegeben.
Das tägliche “heißes Wasser schleppen” hat nun begonnen. Trotzdem friert die Tränke schneller zu, als ich mit den Kanistern wieder komme. Dank der Kartoffeln ist die Wasseraufnahme aber gering. Aufgrund der Kälte habe ich die Rüpenschnitzel diesmal eingeweicht und die dampfende Pampe mit den Kartoffeln verfüttert. Eine Kombination die nicht unbedingt lecker aussah aber ebenfalls sehr gut ankam.
Die “Herren der Schöpfung” dagegen lehnen jegliche zusätzliche Fütterung kategorisch ab. Sie begnügen sich mit dem immer spärlicher werdenden Grün und ein wenig Heu. Wir werden sehen, ob das für Ostern so ausreicht
Die Hunde sind z.Z. vollkommen arbeitslos. Die Schafe sollen bei diesen Temperaturen die zugefütterte Energie nicht “verschwenden”. Ihre “Auslastung” finden die beiden momentan in rennen und springen während der Spaziergänge, reichlichem auf der Couch rumlungern und um Brezeln betteln und schlafen, schlafen, schlafen














