Schaf Blog

vom Alltag eines Moorschnucken Schafhalters

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    Sallys Osso buco

    Ein Osso buco Rezept mit Lammfleisch

    Lammhals oder Schultern,
    1 Zwiebel,
    2 Karotten,
    1-2 Knoblauchzehen,
    1 Handvoll Selleriegrün,
    2 EL Tomatenmark,
    200ml Fleischbrühe,
    200ml Rotwein,
    Basilikum u. Thymian,
    Petersilie

    Den Backofen auf 200°C vorheizen.
    Den Hals in Scheiben schneiden. Das Fleisch pfeffern und salzen, mit Mehl bestäuben und in der Pfanne anbraten. Das Fleisch in einen Bräter legen. Das Gemüse waschen und klein schneiden und ebenfalls andünsten. Mit der Fleischbrühe und dem Wein ablöschen. Das Tomatenmark hinzufügen. Das Gemüse mit Brühe und dem Basilikum und dem Thymian zum Fleisch in den Bräter geben.
    Alles in den Ofen geben und ca. 1,5 Stunden schmoren.
    Das Gemüse kann vor dem servieren wahlweise püriert werden.
    Mit Safranreis oder Bandnudeln servieren. Guten Appetit!

    erster Umtrieb

    Unser erster Umtrieb zu Fuß war routiniert und irgendwie “unspektakulär”. Gestern noch habe ich die Moorschnucken “probeweiße” aus der Koppel geholt um mit ihnen zu einer umgestürzten Weide in der Nähe zu laufen. Die Schafe fressen die Blätter sehr gerne. Das ganze verlief ruhig und gesittet ab und ich machte mir daher für heute morgen weniger Sorgen.

    In aller Herrgottsfrühe kurz nach 5 Uhr stand Anika und die kleine Pepper dann pünktlich vor der Tür und los ging es. Anfangs kam den Mädels der kleine rote Hund etwas verdächtig vor, aber Pepper meisterte das ganz toll. Wenn die Anika nur nicht ständig “lie down”, “lie down” rufen würde! :D

    Pepper und Erin ergänzten sich wunderbar, obwohl sie noch nie zuvor zusammen gearbeitet hatten. Die beiden hatten die Situation wirklich immer im Griff. Erin machte ihren Job als “Bremse” vorn sehr gut. Hin und wieder bewies sie den Schnucken durch bloßes Stehenbleiben aber “das die nicht denken sollen, sie laufe etwa weg”. :)

    Zwar ist um diese frühe Zeit kaum jemand unterwegs, trotzdem stiesen wir auf einen netten Radfahrer, der viel Zeit hatte und auf der kurzen Strecke, die wir auf der Straße zurücklegten ruhig und langsam hinter uns her fuhr. Die beiden Autofahrer die uns begegneten waren zwar um einiges schneller unterwegs, aber Pepper hatte die Moorschnucken rechtzeitig auf dem Grünstreifen “geparkt”.

    Mein letztes “Bauchwehobjekt” die Straßenunterführung passierten die Moorschnucken mit flinken Klauen um sich dann sogleich dem frischen Aufwuchs der Heuwiesen zu widmen. Dieser Teil der Strecke war bei weitem der schönste. Aufsteigender Nebel, erste warme Sonnenstrahlen, Rehe und Störche begleiteten uns auf den letzten Metern bis zur neuen Weide.

    Vielen Dank an Anika und ihre kleine Pepper! :)

    Herdbuchaufnahme

    3. Juli 2008
    16:30bis17:30

    Heute war es soweit.
    Ein Teil der Moorschnucken wurde heute besichtigt, bewertet und für gut befunden. Eine guter Grundstock auf dem ich meine Zucht aufbauen kann, bescheinigte mir Herr Wulff vom Schafzuchtverband. *stolz bin* :

    Im Herbst kommt er noch einmal, um den Rest der Truppe zu begutachten und zu bewerten. Bis dahin wird evtl. noch die ein oder andere Dame dazu kommen bzw. unsere kleine Gruppe verlassen.

    Auf jeden Fall werden wir nun im Schafzuchtkalender 2009 als Pfälzer Moorschnuckenzüchter geführt. :D

    erst die Arbeit, dann das Training

    Nach der Arbeit kommt das Training. Erin sortiert mit mir den “netten Trupp” aus der Gruppe der Muttern mit den Lämmern aus und wir gehen mit ihnen auf den bereits abgeweideten Bereich.
    Ich hole Jane aus dem Auto und wir trainieren treiben der Schafe (mit mir im Rücken) und Schafe nachtreiben.

    Wie so oft, bin ich von den Reaktionen der kleinen Maus auf die Schafe begeistert. Dieser kleine Hund versteht es ruhig und konzentriert zu arbeiten und diese Art hat etwas “beruhigendes” für meine Schafe.

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