Schaf Blog

vom Alltag eines Moorschnucken Schafhalters

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    Wochenend und Sonnenschein

    …und ein Trial, welches witterungsbedingt leider ausfallen muß. Zeit für die Kamera, Zeit die Lämmer im dahinschmelzenden Weiß abzulichten, Zeit für ein Jane im Schnee Foto! :)

    Schafspuren im Schnee

    Der Schnee heute brachte Interessantes zu Tage. Bis heute Mittag schneite es eine wunderschöne Schneedecke von ca. 10cm. Als ich dann heute abend zu den Schafen kam, konnte man sehen, wo die so rumlaufen den halben Tag oder besser ausgedrückt, wohin sie sich nicht bewegen. Sie laufen weniger als ich vermute. Ein kleiner Trampelpfad führte ca. 20m weg vom Unterstand und einen Meter daneben ein weiterer Trampelpfad wieder hin zum Unterstand. Vor dem Unterstand ebenfalls in einem Abstand von max. 20m Spuren. Die Mutterschafe bewegen sich kaum und wenn, dann nicht weit weg von Stroh, Heu und Kraftfutter.

    Bei den Böckchen dagegen sieht es aus wie auf der Kartbahn. Die kleinen Gesellen tappern immer schön zusammen über die Wiese. Kreuz und quer und in Schleifen und nutzen die gesamte Weide dabei aus :D

    keine Lust

    …zum laufen heute bei den Schafen.
    Gestern Tauwetter und heute wieder eisig. Die dünne Schneeschicht ist nun von einem eisigen Überzug bedeckt. Läuft sich wie auf Eischnee.
    Den Schafen scheint das unangenehm zu sein. Sie brechen sofort durch auf dieser Schicht. Ich denke, die Eisschicht schmerzt am Kronsaum. Daher heute kein freudiges “oh, der schwarze Futtereimer mit den zwei Beinen am Henkel kommt”- Gerenne :D sondern abwarten am Unterstand. Auch gut.
    Den Böckchen geht es ähnlich. Die sonst so lauffreudigen Burschen bleiben lieber gleich vor der Heuraufe stehen, um das “Tagesaktuellste” rauszuzupfen.
    Auch Erin und Jane haben keine rechte Freude am Spaziergang. Jane – das kleine Leichtgewicht – bricht allzuoft auch nicht gleich durch, sondern rutscht erstmal auf der Eisschicht. Unsere Touren draußen begrenzen wir daher heute einfach auf das Nötigste.

    Baden Württembergische Meisterschaft am 17./18.10.2009

    Wieder einmal eine Veranstaltung ganz im Zeichen des hütenden Border Collies. Diesmal in Walldorf an der Scottisch Blackface Herde von Markus Waldmann.
    Diesmal war ich nicht mit der Kamera unterwegs, sondern leistete Hilfe im Auslasspferch und zeitweise als Schafstellergehilfin :)
    Sehr interessante Perspektive von “da oben”, wenn die Hunde ihren Outrun beenden und mit einem Lift mehr oder weniger freundlich “Hallo” zu den Schafen sagen. Bis zum Fetchtor konnte man die Läufe verfolgen, danach war die Vorbereitung der nächsten Schafgruppe angesagt. Ich konnte wieder vieles über Schafe und ihr Verhalten mitnehmen und werde mich weiterhin bemühen zu lernen: “nicht schneller zu sein als die Schafe, sondern schlauer”.
    Hochinteressant am Sonntag dann die Starts und Landungen der benachbarten Segelflieger und kleinmotorigen Flieger. Dagegen mußte der ein oder andere erstmal “anpfeifen” :D

    Fotos gibt es von Ralph Braun

    Slideshow-Link I und
    Slideshow-Link II

    Lukasmarkt in Mayen

    Am 14.10. war Lukasmarkt in Mayen. Erstmals habe ich dort Victor, Marie und zwei weitere meiner großrahmigeren, schaupenlosen Damen ausgestellt.
    Das Interesse an den “Schafen mit den entzückenden Gesichtern” war groß. Viele Bekannte habe ich wiedergetroffen, viele neue Schafhalter und -züchter kennen gelernt. Die Hilfsbereitschaft beim präsentieren meiner doch unwilligen Damen war überwältigend, obwohl es gerade Victor nicht einfach gemacht hat. :)
    Nächstes Jahr werde ich mit ihm “gesittet an der Leine laufen” üben und die Moorschnucken sicher wieder präsentieren.
    Viele interessante Schafrassen gab es zu bewundern. Die Kerry Hill Schafe (mit Feuer im Hintern und tollen Ohren!) waren DER Hingucker. Aber auch die grauen, gehörnten Heidschnucken eines Züchters aus “meiner Nachbarschaft” bleiben mir in Erinnerung. Germans Waldschafe mit seinem schicken Bock, der sooo brav mitging und last but not least, die riesigen Brillenschafe und Bergschafe :shock:
    Viel leckeres vom Lamm lies keinen hungern oder verdursten.
    Diverses “Schäfermaterial” gab es auch zu kaufen und so traten mit uns Hühner, Fangstock, Schafskalender, Horden, Klauenschere, Messer und leere Portemonaies den Heimweg an! :D
    Ich freue mich jedenfalls schon auf´s nächste Jahr. Auf viele Bekannte und neue Gesichter und interessante Schafe.

    Kerry Hill SchafePreis

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