Schaf Blog

vom Alltag eines Moorschnucken Schafhalters

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    nicht zur Strafe, nur zur Übung

    Donnerstag durften nun endlich die Moorschnucken ihre Wolle verlieren. Die Schafe wurden von Erin also gegen Mittag in den Hänger gepackt. Dort stellten wir dann schnell fest, das 39 Moorschnucken ganz schön viel Platz brauchen. Also kamen eine Hand voll Lämmer in den Combo und die Hunde durften mal Pick-up fahren :)
    In Hochstadt angekommen, lauerte gleich das nächste Problem: der ausgeliehende Generator war zu altersschwach für die zwei Schergeräte der Schafscherer. Der weltbeste Ehemann kam eh gerade vom Mülltüten holen zurück (die ich natürlich auch vergessen hatte) und durfte gleich nochmal los.
    Der Leihgenerator tat dafür ganze Arbeit und so waren nicht nur die Moorschnucken, sondern auch die Fuchsschafe schnell geschoren.
    Merke fürs nächste Jahr: “to do Liste für den Schafscherer anlegen”.
    Die Moorschnucken wurden anschließend 2,5km quer durch die Weinberge, zur ihrer neuen Weide getrieben.
    Ich hoffe, ich kann die kleinen Handyvideos auch noch hier einstellen.

    Videos von der Schafschur und einem Stückchen vom Umtrieb gibts jetzt auch.

    Victor wird geschorender zweite Schafscherer gibt auch sein Bestesvorher - nachherFuchsschaf beim scherenalle nackisch

    Schafe scheren – in Reilingen

    Am Mittwoch sollten die “Trial-Füchse” noch ihre Wolle verlieren. Also ab zu Markus und die “roten Ladys” aufgesetzt. 30 Schafe haben wir geschafft. Danach hatte ich höllischen Muskelkater, denn nicht jedes Schaf war wirklich kooperativ. Teilweise hatte das Aufsetzen etwas aus einem Rodeo oder Wild-West-Film. Am just-in-Time Aufsetzer des Jahres werde ich wohl noch arbeiten müssen :)

    "Trial Fuchs" beim schereneinfach zugucken

    Schafschur

    30. Mai 2008
    14:00bis17:00

    Am 30. Mai war es soweit: die Damen verloren ihre Wolle!

    Wie letztes Jahr taten sich vier Schafhalter mit ihren Kleinherden zusammen, damit die Scherer mit ca. 80 zu scherenden Tieren auch was zu tun hatten.
    Okay, es waren “nur” 60 Schafe. Ich hatte mich wohl verschätzt :D
    Die beiden Schafscherer gaben ihr Bestes und innerhalb drei Stunden waren alle Damen und Herren manikürt und nackig :)
    Das gab erstmal ein Riesengeschrei, da die Lämmer ihre nackigen Mütter nicht sofort erkannten.
    Meine Damen zogen dann jeweils auf frische, satte Wiesen um.

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